DIE REPUBLIKANER – Fulda

Die Republikaner sind HEIMATLIEBEND. SOZIAL. FREIHEITLICH und VOLKSNAH!

Städtisches Übernachtungsheim / Obdachlosenunterkünfte

Sonntag 23. April 2017 von thws

Anfrage der Stadtverordnetenfraktion

„Die Republikaner REP“

betr. das städtische Übernachtungsheim –

Teil 2 für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 27. März 2017

 

 

Antwort von Herrn Bürgermeister Wehner

 

Zu den konkreten Fragestellungen des Antrags ergehen die nachfolgenden Antworten:

 

Frage 1:

Gibt es eine Begrenzung der Anzahl von

Übernachtungen pro Jahr in Fulda?

.

Die Einweisung in die Obdachlosenunterkünfte

kann zeitlich unbegrenzt erfolgen.

.

Sie soll aber als vorübergehende Lösung gesehen werden.

Ziel sollte die Rückkehr in „normalen“ Wohnraum sein.

.

Die tatsächlichen Verweildauern

betragen zwischen wenigen Wochen und mehreren Jahren.

.

Die grundsätzliche Verweildauer

im städtischen Übernachtunasheim

beträgt längstens eine Woche pro Kalendermonat.

.

Ausnahmen von dieser Regelung sind jedoch in Einzelfällen

(z. B. bei großer Kälte, ärztlich nachgewiesener Krankheit,

Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung)

möglich.

 

Frage 2:

Würde eine getrennte Unterbringung von Muslimen

und Christen berücksichtigt werden,

wenn es die Übernachtungskapazitäten zuließen?

.

Festzuhalten ist, dass der Verwaltung bzw. dem

zuständigen Fachamt sowohl von Bewohnern

der Obdachlosenunterkünfte

als auch dem städtischen Übernachtungsheim

bisher keine konkreten Anfragen geforderter

bzw. erwünschter räumlicher Trennung von Personen

unterschiedlicher Glaubensrichtungen bekannt sind.

.

Daher kann die Frage nur hypothetisch beantwortet werden.

Sollten diesbezügliche Wünsche geäußert werden,

ist es durchaus denkbar, dass bei bestehenden räumlichen

Möglichkeiten eine Trennung aus Sicherheitsgründen

erfolgen könnte.

 

Frage 3:

Könnte Fulda Ersatz der Kosten von der Geburtsstadt

des Übernachtenden verlangen?

(z.B. ein Münchener wäre das ganze Jahr

im Fuldaer Übernachtungsheim?)

.

Ein Obdachloser hat einen Anspruch auf Unterbringung

in der Kommune, in der er um Obdach bittet und sich

gegenwärtig aufhält.

.

Die Kosten für eine solche ordnungsbehördliche

Unterbringung,

müssen die obdachlosen Menschen selbst tragen.

.

Sind sie dazu nicht in der Lage, können sie

die Kostenübernahme

beim jeweiligen Sozialleistungsträger

(Jobcenter, Sozialamt) beantragen.

.

Ungedeckte Kosten gehen zu Lasten

der jeweiligen Kommune.

.

.

Hier die Anfrage im Original:

IMG_20170423_0002

 

Die Republikaner

23.04.2017

Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 23. April 2017 um 12:45 und abgelegt unter Anfragen und Anträge. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

Kommentar schreiben